Jugendhaus Gernsbach - Jahresbericht 2025

Positive Resonanz

Rückenansicht von 4 Personen, die in einer Turnhalle auf einer Bank sitzen
Bildquelle: Jugendhaus Gernsbach 

Das Jugendhaus „Gleis 3“ erhält viel positive Resonanz: Ende 2025 bewerteten bei einer internen Umfrage 86,01 % der Teilnehmenden die Einrichtung mit der Note „sehr gut“. Dies ergibt sich aus dem Jahresbericht 2025, den Jugendhausleiterin und Sozialarbeiterin Stephanie Daferner dem Gemeinderat im März 2026 vorgestellt hat.

Die Besucherzahl hat sich nahezu verdoppelt, die Aufenthaltszeit war dagegen etwas verringert. An 214 Öffnungstagen besuchten durchschnittlich 70 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zehn und 27 Jahren das „Gleis 3“. Dort treffen sie nicht nur auf vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sondern auch auf offene Ohren in Konfliktsituationen, auf Unterstützung bei Bewerbungen und Prüfungsvorbereitungen sowie auf Hilfsangebote bei Belastungszuständen.

Der „Offene Treff“ wird ergänzt durch regelmäßige Aktionen wie „Gleis 3 in the wild“-Ausflüge“, Jugend-Partys und -Specials oder die „Let’s-talk-about“-Reihe, einmal pro Woche wird „fresh“ gekocht. Mit den stark nachgefragten Schulpräventionsprogrammen, der Jugendgerichtshilfe und Elterninfoabenden deckt das Jugendhaus weitere Aspekte ab. Auch an städtischen Veranstaltungen wie dem Kinder- und dem Altstadtfest und am Gernsbacher Ferienprogramm beteiligt sich das Jugendhaus. 2025 wurde das individuelle einrichtungsbezogene Kinder- und Jugendschutzkonzept fortgeschrieben; ein sexualpädagogisches Konzept ist in Arbeit.

All dies wuppte das Team trotz einer über neun Monate vakanten Stelle. Im September fand man mit der Jugend- und Heimerzieherin Anna-Lena Huck eine hervorragende Ergänzung zum bewährten Team, zu dem neben der Leiterin Erzieher Friedemann Roth gehört. Unterstützung erhielt das Personal von je einer Person im Bundesfreiwilligendienst. „Das Aufgabenfeld ist gewachsen. Herausfordernd sind für uns u. a. die gestiegene Gewaltbereitschaft, der vermehrte Substanzmissbrauch Minderjähriger, wachsende Probleme durch Social Media und der gestiegene Bedarf an psychologischer Betreuung“, macht Stephanie Daferner deutlich. Der Terminkalender ist auch 2026 prall gefüllt. Neu ist das „Bewerbertraining“, welches das Jugendhaus auf der Ausbildungsmesse „Abenteuer Beruf“ in der Stadthalle am 21. April von 11 – 18 Uhr anbietet.

„Der Jahresbericht zeigt, dass die Übertragung der Trägerschaft auf den Internationalen Bund die richtige Entscheidung war. Trotz Unterbesetzung leistete das professionelle Team um Stephanie Daferner auch 2025 hervorragende Arbeit. Das Konzept passt und wird im Bedarfsfall auch angepasst. Das verdient großen Respekt und einen herzlichen Dank“, resümiert Bürgermeister Julian Christ. 

Aktuelle Informationen gibt es jeweils auf Instagram unter jugendhaus_gernsbach .