25. Juli: Finissage zu Künerts Welten in den Zehntscheuern

Finissage: Papierkunst trifft auf Papierherstellung

Ein Mann beim Papierschöpfen
Archivbild Stadt Gernsbach (2025)

Die erfolgreiche Ausstellung „Künerts Welten – Miniaturen in Papier“ in den Gernsbacher Zehntscheuern neigt sich dem Ende zu. Zur Finissage am Samstag, den 25. Juli 2026, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein besonderes Highlight: Die Papiermacherschule Gernsbach ist zu Gast und zeigt die Kunst des Papierschöpfens. 

Unter dem Titel „REIS(S)EN_SCHNEIDEN_ZUPFEN“ zog die Ausstellung seit Ende Juni zahlreiche Kunstbegeisterte in die historischen Zehntscheuern in der Amtsstraße. Künerts filigrane Miniaturen und Papierarbeiten zeigen auf faszinierende Weise, wie wandelbar und ausdrucksstark der Werkstoff Papier sein kann. 

Die Finissage am 25. Juli schlägt nun die Brücke zwischen Papierkunst und der Kunst des Papiermachens. Die renommierte Papiermacherschule Gernsbach bringt die traditionelle Handwerkskunst direkt in die Ausstellungsräume. Besucher haben an diesem Nachmittag die einmalige Gelegenheit, den Fachleuten über die Schulter zu schauen, den Prozess der Papierherstellung hautnah zu erleben und selbst aktiv zu werden. „Wir möchten mit dieser gemeinsamen Aktion die tiefe Verbindung unserer Stadt zur Papierherstellung spürbar machen“, heißt es seitens der Organisatoren. „Künerts Kunst zeigt, was aus Papier entstehen kann, während die Papiermacherschule demonstriert, wie die Basis dafür geschaffen wird. Ein perfektes Zusammenspiel von Handwerk und Kunst an einem historischen Ort.“

Die Aktion findet im Rahmen der Finissage am Samstag, den 25. Juli 2026, von 14 bis 18 Uhr in den Zehntscheuern Gernsbach (Amtsstraße 7/9) statt. Wer es an diesem Samstag nicht schafft, hat am darauffolgenden Sonntag noch eine allerletzte Gelegenheit, die Ausstellung zu sehen. Der Eintritt ist frei. Interessierte, Gäste und Gernsbacherinnen und Gernsbacher sind herzlich eingeladen, das Ausstellungsende zu feiern und selbst die Schöpfsiebe in die Hand zu nehmen.