
Vereinbarung zum Hochwasserschutz in der Schlossstraße getroffen
Die Stadt Gernsbach treibt den Hochwasserschutz in der Schlossstraße weiter voran: Die Vereinbarung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Umsetzung der Maßnahmen GE1 und GE2 wurde nun offiziell abgeschlossen.
Grundlage ist eine gemeinsam mit dem Regierungspräsidium erarbeitete Machbarkeitsstudie des Fachbüros Wald + Corbe, die insgesamt neun Maßnahmen für die Kernstadt vorsieht. Bereits umgesetzt wurden die Maßnahmen im Katz’schen Garten und Wörthgarten (GE5–7) sowie das mobile Schutzsystem für die Bleichstraße; hier sind nur noch Restarbeiten vorzunehmen.
Für die Schlossstraße sind unter anderem ein neues Absperrschütz an der Schlossmühle, die Erhöhung beziehungsweise der Neubau von Ufermauern sowie ergänzende Objektschutzmaßnahmen vorgesehen. Die erste Planungsphase mit Vorplanung, Fachgutachten und Gesprächen mit Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern ist abgeschlossen.
Die Finanzierung ist ebenfalls geregelt: Das Land Baden-Württemberg übernimmt 70 Prozent der Kosten, die Stadt Gernsbach 30 Prozent. Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei rund 1,876 Millionen Euro. Bürgermeister Julian Christ betont: „Mit der Vereinbarung schaffen wir die Grundlage, um den Hochwasserschutz in der Schlossstraße gezielt und nachhaltig umzusetzen. Damit investieren wir in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und stärken gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“
