
Sternsinger im Gernsbacher Rathaus
Motto 2026: Schule statt Fabrik
Am Tag vor Dreikönig besuchten die Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde Gernsbach das Rathaus, um ihren Segen für das neue Jahr zu spenden, vor allem aber auch, um Spenden für das Kindermissionswerk zu sammeln.
Das weltweite Kinder-für-Kinder-Hilfsprojekt steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Sternsingen gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik“.
Hierzu berichtet das Kindermissionswerk: „Der Blick des Dreikönigssingens 2026 richtet sich nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.“
Die Gernsbacher Sternsinger besuchen vom 2. bis 6. Januar viele Haushalte in Gernsbach und in den Ortsteilen. Mit großem Engagement haben sich nahezu 60 Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Oberministrantin Julia Knigge auf ihre Einsätze vorbereitet. Sie freuen sich, etwas zur Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern beitragen zu können.
Bürgermeister-Stellvertreter Uwe Meyer begrüßte sieben Sternsinger und ihre Begleitpersonen und übergab ihnen eine Spende. „Es ist bemerkenswert, dass ihr eure Schulferien dazu nutzt, anderen jungen Menschen zu Bildung und damit zu besseren Zukunftsaussichten zu verhelfen“, richtete er seinen Dank an die jungen Engagierten. Gleichzeitig verwies er darauf, dass das Motto „Schule statt Fabrik“ den hiesigen Kindern auch aufzeige, wie gut es ist, dass es in Deutschland nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht auf Schulbesuch gibt.
Weitere Informationen zur Sternsingeraktion unter www.sternsinger.de

