
Hochwasserschutz Schlossstraße
Gemeinderat gibt grünes Licht für Vereinbarung mit Regierungspräsidium
Die jüngsten Hochwasserereignisse haben den dringenden Bedarf gezeigt, den Hochwasserschutz in Gernsbach zu verbessern.
Auf Grundlage einer gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe erstellten Machbarkeitsstudie des Fachbüros Wald + Corbe sind insgesamt neun Maßnahmen in der Kernstadt vorgesehen. Die Maßnahmen im Katz’schen Garten und Wörthgarten (GE5–7) sowie das mobile System für die Bleichstraße wurden bereits, bis auf kleinere Restarbeiten, umgesetzt.
Für die Schlossstraße sollen mit den Maßnahmen GE1 und GE2 der Hochwasserschutz deutlich verbessert werden. GE1 umfasst den Neubau eines Absperrschützes an der Schlossmühle, die Erhöhung der Ufermauer entlang der Schlossstraße sowie Objektschutz an der Schlossmühle. GE2 beinhaltet die Erhöhung bzw. den Neuaufbau der Ufermauern sowie weitere Objektschutzmaßnahmen entlang der Schlossstraße.
Das Fachbüro Wald + Corbe erhielt im VGV-Verfahren den Auftrag für die Planungsleistungen (Gemeinderatsdrucksache 2024/025). Die erste Bearbeitungsphase mit Gesprächen mit Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern, Einholung notwendiger Fachgutachten und Erstellung der Vorplanung ist abgeschlossen.
In seiner Dezembersitzung gab nun der Gemeinderat einstimmig grünes Licht für den Abschluss einer Vereinbarung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Umsetzung der Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Schlossstraße. Demnach soll das Land 70 % der Kosten, die Stadt 30 % tragen. Die fortgeschriebene Kostenschätzung beläuft sich auf rund 1.876.000 Euro (zuvor ca. 1.040.000 Euro im Jahr 2019).
Nach Vorliegen der abgestimmten Genehmigungsplanung und der Erörterung mit den Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern wird die Planung dem Gemeinderat vorgestellt werden.
Bürgermeister Julian Christ betont: „Wir treiben den Hochwasserschutz in der Schlossstraße konsequent voran und werden die Maßnahmen tatkräftig umsetzen. So sorgen wir dafür, dass Gernsbach noch besser langfristig geschützt ist“, betont Bürgermeister Julian Christ.
