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Kinderbetreuung wird schrittweise ausgeweitet

Bedarfsabfrage bei Gernsbacher Eltern

Mit den Lockerungen der Corona-Verordnung geht auch der Wunsch nach Erweiterung des Betreuungsangebotes einher. Die Landesregierung - insbesondere das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg - hat die Kommunen angewiesen, das Angebot zur Kinderbetreuung über die reine Notbetreuung hinaus weiter auszubauen.
 
Bei dieser komplexen Aufgabe ist es notwendig, den Städten und Gemeinden zur Planung und zur Umsetzung aller Maßnahmen eine gewisse Vorlaufzeit zu geben. Denn Grundvoraussetzung für die Ausweitung der Kinderbetreuung ist, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. So ist es u.a. vorgesehen, dass die Betreuung in kleinen Gruppen mit den gleichen Kindern stattfindet und maximal 50% der gesamten Kinderzahl in einer Einrichtung gleichzeitig vor Ort betreut werden können. Das bedeutet, dass bei einer hohen Antragszahl, Kinder nur an einzelnen Tagen in einem noch zu berechnenden, rollierenden System betreut werden können.
Die Umsetzung ist demnach nicht einfach und bedarf einer intensiven Planung, um die Sicherheit der Kinder und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten zu können.
 
Die Eltern werden gebeten bis Dienstag, 19.05., ihren Bedarf per Mail an katja.weisshaar@gernsbach.de mit zu teilen.
Ab Mittwoch, 20.05. wird den Eltern Bescheid gegeben, ob und wie die Betreuung ihres Kindes ab 25.05. stattfinden kann.

Erweiterte Notbetreuung

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat in ihrer 7. Corona-Verordnung vom 4. Mai unter § 1b die Notbetreuung für Schüler der Grundschulen und der 5-7. Klassen der weiterführenden Schulen, Kinder der Kindertagesstätten und der Tagespflege (für die Antragsstellung bitte mit dem Landratsamt Kontakt aufnehmen) erweitert.

Es ergeben sich daher folgende Neuerungen für die Notbetreuung:
Die Einrichtungen dürfen nur die Hälfte der üblichen Kinderzahl in den Notfallgruppen betreuen. Es findet auch tatsächlich nur eine Notbetreuung statt, was bedeutet, dass die Erzieher/innen nur die Aufsichtspflicht gewährleisten können. Die übliche Qualität und Förderung können die Einrichtungen nicht anbieten.
Ein Mittagessen wird nicht angeboten.

Ein Antrag auf Notbetreuung kann gestellt werden, wenn:

1. beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende/r einer Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind.
oder
2. wenn beide Erziehungsberechtigte einer präsenzpflichtigen beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wohnung nachgehen und dabei unabkömmlich sind.

Sollten die Aufnahmekapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, haben Kinder Vorrang, wenn eines der beiden berufstätigen Elternteile in der kritischen Infrastruktur tätig und dort unabkömmlich ist.
Oder das Jugendamt festgestellt hat, dass die Aufnahme in die Notbetreuung für die Gewährleistung des Kindeswohles erforderlich ist.
Oder das Kind/die Kinder im Haushalt einer/eines Alleinerziehenden wohnen.

Die antragstellenden Eltern müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen, aus der die Unabkömmlichkeit von der Arbeit und die Präsenzpflicht hervorgehen. Wenn Elternteile in einer kritischen Infrastruktur arbeiten, so muss dies ebenfalls vom Arbeitgeber bescheinigt werden. Außerdem bitten wir um die Angabe der Arbeitszeiten.
Selbstständige und freiberuflich Tätige müssen anstelle einer Arbeitgeberbescheinigung mit einer Eigenversicherung nachweisen, dass diese Voraussetzungen vorliegen.

Des weiteren müssen Eltern schriftlich versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Wenn die Platzkapazitäten ausgeschöpft sind, können keine weiteren Kinder aufgenommen werden.
Unten sind die modifizierten Anträge für die Notbetreuung hinterlegt.
Für Rückfragen steht Sachgebietsleiterin Katja Weißhaar unter katja.weisshaar@gernsbach.de zur Verfügung.

„Auch wenn wir es grundsätzlich begrüßen, weitere Gernsbacher Familien in der Corona-Zeit unterstützen zu können, stehen wir der Regelung der Landesregierung und der entsprechenden Umsetzung der Corona-Novelle kritisch gegenüber, da wir befürchten müssen, dass wir aufgrund des erweiterten Kreises der Antragsberechtigten bei gleichzeitiger erheblicher Kapazitätseinschränkung der Größe der Betreuungsgruppen (maximal die Hälfte der sonst üblichen Gruppengröße) leider nicht alle Familien berücksichtigen können“, so Bürgermeister Julian Christ abschließend.
 
Grundlegende und aktuelle Informationen finden Sie unter anderem auf der Homepage des Landratsamtes (www.landkreis-rastatt.de) sowie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.bzga.de).

Bitte lesen Sie auch unbedingt die 7. Fassung der Corona-Verordnung vom 2. Mai 2020 (152 KB)
 

Kinderbetreuung

In Gernsbach finden Sie ein breites Angebot für die Kinderbetreuung, von der Kinderkrippe und Kindertageseinrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Angeboten, der Betreuung im Schülerhort, Ganztages- und Hausaufgabenbetreuung bis hin zu Angeboten des städtischen Kinder- und Jugendhauses.

Krippenplatz und Kindergartenplatz vormerken

Krippenkind

Wenn Sie in Gernsbach einen Betreuungsplatz für Ihr Kind im Alter ab 1 Jahr in einer Kinderkrippe oder ab 3 Jahren in einem Kindergarten benötigen, tragen Sie sich bitte in die „Zentrale Vormerkung“ ein.

Die Vormerkung ist ab dem Tag der Geburt Ihres Kindes bzw. 2 Jahre vor Aufnahme in einen Kindergarten möglich.
Sie können Ihren Betreuungswunsch und bis zu drei Betreuungseinrichtungen wählen....

Damit Sie sich ein Bild über das Betreuungsangebot machen können, schauen Sie sich bitte die unten angeführten Einrichtungen an. Gerne können Sie einen persönlichen Termin in den Einrichtungen Ihrer engeren Wahl vereinbaren, bevor Sie die „Zentrale Vormerkung“ ausfüllen.

Die Betreuungseinrichtungen vergeben anschließend selbst die Betreuungsplätze und erteilen den Eltern eine Zusage. Sollte keine der von Ihnen gewählten Einrichtungen über einen freien Platz verfügen, erhalten Sie eine Absage oder ein Angebot, dass Ihr Kind zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden kann. Gleichzeitig können Sie mit der Servicestelle der „Zentralen Vormerkung“ Kontakt aufnehmen, um über weitere Möglichkeiten zu beraten.

Wünschen Sie weitere Informationen? Wir helfen Ihnen gerne.

Stadtverwaltung Gernsbach
Igelbachstr. 11, 76593 Gernsbach
Telefon: 07224  644-902
zentrale-vormerkung@gernsbach.de

Städtische Einrichtungen

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Hort der Von-Drais-Schule

Ansicht Gebäude Kindergarten Fliegenpilz

Kernstadt Gernsbach

Kindergarten Fliegenpilz

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Ortsteil Staufenberg

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Ansicht Krippenhaus Pusteblume Obertsrot

Ortsteil Obertsrot

Krippenhaus Pusteblume

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Ortsteil Hilpertsau

Kindertagesstätte Rockertstrolche

Ansicht Kinder- und Jugendhaus

Kernstadt Gernsbach

Kinder- und Jugendhaus

Konfessionelle und private Einrichtungen

Spielende Kinder im Evangelischen Kindergarten Scheffelstraße

Kernstadt Gernsbach

Ev. Kindergarten St. Jakob

Ansicht Evangelischer Kindergarten Scheuern

Ortsteil Gernsbach-Scheuern

Ev. Kindergarten Scheuern

Ansicht Katholischer Kindergarten St. Marien

Kernstadt Gernsbach

Kath. Kindergarten St. Marien

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Kernstadt Gernsbach

Waldorfkindergarten

Ansicht Waldorfkindergarten

Kernstadt Gernsbach Waldkindergarten

"SpielWald Gernsbach"

Ansicht Waldorfkindergarten

Kernstadt Gernsbach Kinderkrippe

"Spielwiese Gernsbach"

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