WachtelbrunnenWachtelbrunnen

Die Menschen im Mittelalter glaubten, dass an diesem Platz besondere Kräfte wirkten und erzählten von seltsamen Erlebnissen. Der Platz vor dem alten Brunnen soll auch zu geselligen Treffen gedient haben. Eine Geschichte erzählt von dem Grafen von Eberstein, der von der Straße hier herunter gestürzt sein soll. Er behauptete, ein Geist sei ihm erschienen. Dieser habe ihm das Pferd scheu gemacht und ihn abgeworfen. Aber vielleicht war er zuvor zu lange im Wirtshaus gesessen und konnte sich nicht mehr richtig auf dem Pferd halten?

Aus neuerer Zeit gibt es eine andere Erklärung für den Namen des Wachtelwegs. Hier wurden nämlich Bäume angepflanzt, deren Anfangsbuchstaben WACHTELWEG ergeben. Es sind dies:

  • W  ellingtonie (Gebirgs- Mammutbaum)
  • A  mberbaum
  • C  hinesisches  Rotholz (Urwelt- Mammutbaum)
  • H  aselbaum
  • T  aubenbaum oder auch Taschentüchlebaum genannt
  • E  sche, genau gesagt eine Einblattesche
  • L  ebensbaumzypresse
  • W  eihrauchzeder
  • E  isenholzbaum
  • G  ingkobaum

Finden Sie alle? An den jeweiligen Bäumen sind Beschriftungen angebracht, die das Zuordnen einfacher machen. Viel Erfolg beim Suchen.

Zurück am Wegweiser folgen wir dem breiten Grasweg hinunter bis zum unteren Standort „Wachtelweg“. Dort können Schwindelfreie einen weiteren Abstecher wagen und gelangen auf einem alpinen Pfad entlang an großen Rhododendronbüschen und 50 verschiedenen Kiefernarten zu dem beliebten Aussichtspunkt „Am Grafensprung“. Etwa nach 30 Gehminuten nach dem Start bei der Klingelkapelle ist man an diesem Aussichtspavillon, auf dem Husteinfelsen hoch über der Murg gelegen, angekommen.

weiter zum Grafensprung