Spatenstich zur Erweiterung des Kindergartens Fliegenpilz

Spatenstich zum Baubeginn im Kindergarten Fliegenpilz (c) Stadt Gernsbach

Die Baumaßnahmen zur Erweiterung des Kindergartens Fliegenpilz haben mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Diesen nahm Bürgermeister Julian Christ gemeinsam mit Repräsentanten aller Gemeinderatsfraktionen, Vertretern der beteiligten städtischen Abteilungen, den beteiligten Architekten, Elternbeiratsvertretern, den Erzieherinnen und mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder vor.

„Ich freue mich sehr, dass heute der Startschuss für ein beeindruckendes Bauprojekt mit einem beachtlichen Kostenrahmen fällt. Mit dem Beschluss vom Dezember 2018 hat der Gemeinderat die Erweiterung des Kindergartens Fliegenpilz auf den Weg gebracht und damit auf den gestiegenen Betreuungsbedarf reagiert“, betonte das Stadtoberhaupt. Bevor die Schaufeln zum Einsatz kamen, sangen Kinder und Erzieherinnen ein Begrüßungslied für die Gäste.

Aufgrund der anhaltend steigenden Nachfrage nach Betreuungsangeboten waren im Vorfeld zahlreiche Möglichkeiten geprüft und intensive Bedarfsuntersuchungen durchgeführt worden. Einen Neubau auf dem Gelände des Kindergartens Fliegenpilz zu errichten, wurde aufgrund der vorhandenen Grundstücksgröße von 4.000 m² und angesichts der zentralen Lage in der Kernstadt als beste Lösung ermittelt.

Bisher werden im Fliegenpilz drei Kindergartengruppen (Drei- bis Sechsjährige) betreut.
Mit der Erweiterung bietet die Stadt mit einer weiteren Kindergartengruppe und drei Krippengruppen für unter Dreijährige zusätzliche Betreuungsplätze an. 1.500 m² der Grundstücksfläche werden überbaut. Den Kindern verbleiben rund 2.500 m² auf der Außenanlage zum Spielen im Freien.

Der vom Gemeinderat beschlossene Kostenrahmen liegt bei 4,4 Millionen Euro. „Von Bund und Land liegen Förderzusagen in Höhe von rund 900.000 Euro vor. Der Eigenmittelanteil, den die Gemeinde selbst stemmen muss, liegt bei rund 3,5 Millionen Euro. „Die Kinderbetreuung ist finanziell unsere größte Herausforderung. Um die Aufgabe dauerhaft bewältigen zu können, brauchen wir mehr Unterstützung von Land und Bund“, legt Kämmerer Benedikt Lang dar.

Die Planung für die Erweiterung lag in den Händen des Architekturbüros Luft. Der Gemeinderat hat im Juli dieses Jahres die Spezialtiefbauarbeiten an Firma Adolf Keller, Baden-Baden, und die Erdarbeiten an Firma Oettinger aus Malsch vergeben.

Vorgesehen ist eine Bauzeit von etwa einem Jahr. Die Eröffnung des Neubaus ist für September 2020 geplant.