Übergabe der Schlauchpflege- und Prüfanlage an Gernsbacher Feuerwehr

Schlauchwerkstatt jetzt wieder auf dem neuesten Stand

Gerätewart Dominic Linderer und Feuerwehrkommandant Volker Steimer zeigen Bürgermeister Christ die hohe Leistungsfähigkeit der neuen Anlage (v.l.n.r.). (c) Stadt Gernsbach.

Mit der neuen Anlage ist unsere Gernsbacher Feuerwehr wieder für die kommenden Jahre bestens gerüstet.

Durch den höheren Reinigungsdruck wird erheblich weniger Wasser verbraucht, unsere Ressourcen geschont und der ‚Schlauchdurchsatz‘ von 2 auf bis zu 15 Schläuche pro Stunde erhöht. „Wir sind stolz auf unsere Gernsbacher Feuerwehr und dankbar für das große ehrenamtliche Engagement unserer Kameraden. Daher ist es uns ein großes Anliegen, eine gute Ausrüstung bereitstellen zu können“, so Bürgermeister Julian Christ bei der Übergabe der Schlauchpflege- und Prüfanlage an den Gernsbacher Feuerwehrkommandanten Volker Steimer.

Vorausgegangen war der Beschluss der Mitglieder des Ausschusses für Technik und Umwelt aus dem letzten Jahr: Knapp 66.000 Euro wurden freigegeben, um die kompakte Schlauchanlage für die Gernsbacher Feuerwehr anzuschaffen und einzubauen, da die alte Anlage (aus dem Jahr 1973) nicht mehr den heutigen Kriterien entspricht und für die notwendige Reparaturen auch keine Ersatzteile mehr lieferbar sind. 40.000 Euro wurden im Rahmen einer Projektförderung vom Landratsamt Rastatt bereitgestellt.

Feuerwehrschläuche müssen regelmäßig geprüft und gereinigt werden. Bei Einsätzen sind die Schläuche erheblichen Belastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt (z. B. Straßenschmutz oder Ruß und Giftstoffe). Dies wird in der zentralen Schlauchwerkstatt durchgeführt. Neben den Schläuchen aller Gernsbacher Feuerwehrabteilungen werden auch die Schläuche der städtischen Einrichtungen (z.B. Wasserwerk, Schwimmbäder, Bauhof) sowie auch gegen Kostenersatz der Feuerwehren (Loffenau, Weisenbach und Werksfeuerwehren) geprüft und gereinigt.