Pfleiderer-Areal kurz vor Abschluss

Offenlage des Bebauungsplans ‚Im Wörthgarten‘ beendet

Visualisierung der Gebäude in Augenhöhe
Visualisierung des Stegs in die Altstadt. Grafiken: © Pröll-Miltner GmbH

Nach der frühzeitigen Bürgerbeteiligung wurde jetzt auch die Offenlage im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplans ‚Im Wörthgarten‘ abgeschlossen.

Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden und Städte der Umgebung hatten erneut die Gelegenheit, ihre Anregungen und Einwände einzubringen. Diese fanden auch diesmal weitgehendst Berücksichtigung und werden in den Bebauungsplan mit einfließen. Die Stellungnahme der ‚Bürgerinitiative für ein Giftfreies Gernsbach‘ (BiGG) ist fristgerecht eingegangen und wird ebenfalls in den Abwägungsprozess mit einbezogen werden.

Nach wie vor ist auch bei dem erneuten Beteiligungsprozess der Tenor der Behörden, Nachbarstädte und Bürger weiterhin durchweg positiv, und die Stellungnahmen befürworten die vorgesehene Entwicklung des Wörthgartens ausdrücklich.

Darüber hinaus gibt es Anregungen, die die Stadt Gernsbach - zum Beispiel im Bereich des Naturschutzes - aufnehmen und weiter umsetzen wird. Auch der Hochwasserschutz wurde noch einmal bei der Offenlage thematisiert. Während Gaggenau in seiner Stellungnahme den Hochwasserschutz als weitgehend geklärt sieht, stellt insbesondere das Regierungspräsidium (RP) weitere Anforderungen im Bereich des Hochwasserschutzes. Bürgermeister Christ erklärt hierzu: "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Deswegen arbeiten wir gemeinsam mit RP und Landratsamt Rastatt (LRA) daran, diese Fragestellung abzuarbeiten. Für uns als Stadt ist es klar, dass die Entwicklung des Wörthgartens dem Hochwasserschutz insgesamt in unserer Stadt dient."

Auch weitere Rahmenbedingungen des Sanierungsplanes konnten jetzt im Rahmen der Offenlage mit dem LRA abgestimmt werden. Zudem hat die Krause-Gruppe verbindlich erklärt, den Sanierungsplan in dieser Form umzusetzen. Bürgermeister Christ freut sich über diese Bestätigung: „Dies ist ein großer Schritt hin zu einer weitgehenden Altlastenbeseitigung.“

Abschließend macht Bürgermeister Christ deutlich, dass der Satzungsbeschluss für den Wörthgarten zügig gefasst werden soll: "Dass die BiGG die Entwicklung des Geländes- und damit die weitgehende Altlastenbeseitigung - auch weiterhin verhindern möchte, nehmen wir zur Kenntnis, lassen uns davon aber auch nicht beirren. Wenngleich wir uns ausreichend Zeit nehmen - insbesondere um die weiteren Anforderungen des Regierungspräsidiums zum Hochwasserschutz zu bearbeiten - hat die Nutzung der Brachfläche Pfleiderer-Areal für unsere Stadt oberste Priorität.“