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Erweiterte Notbetreuung

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat in ihrer 7. Corona-Verordnung vom 4. Mai unter § 1b die Notbetreuung für Schüler der Grundschulen und der 5-7. Klassen der weiterführenden Schulen, Kinder der Kindertagesstätten und der Tagespflege (für die Antragsstellung bitte mit dem Landratsamt Kontakt aufnehmen) erweitert.

Es ergeben sich daher folgende Neuerungen für die Notbetreuung:
Die Einrichtungen dürfen nur die Hälfte der üblichen Kinderzahl in den Notfallgruppen betreuen. Es findet auch tatsächlich nur eine Notbetreuung statt, was bedeutet, dass die Erzieher/innen nur die Aufsichtspflicht gewährleisten können. Die übliche Qualität und Förderung können die Einrichtungen nicht anbieten.
Ein Mittagessen wird nicht angeboten.

Ein Antrag auf Notbetreuung kann gestellt werden, wenn:

1. beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende/r einer Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind.
oder
2. wenn beide Erziehungsberechtigte einer präsenzpflichtigen beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wohnung nachgehen und dabei unabkömmlich sind.

Sollten die Aufnahmekapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, haben Kinder Vorrang, wenn eines der beiden berufstätigen Elternteile in der kritischen Infrastruktur tätig und dort unabkömmlich ist.
Oder das Jugendamt festgestellt hat, dass die Aufnahme in die Notbetreuung für die Gewährleistung des Kindeswohles erforderlich ist.
Oder das Kind/die Kinder im Haushalt einer/eines Alleinerziehenden wohnen.

Die antragstellenden Eltern müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen, aus der die Unabkömmlichkeit von der Arbeit und die Präsenzpflicht hervorgehen. Wenn Elternteile in einer kritischen Infrastruktur arbeiten, so muss dies ebenfalls vom Arbeitgeber bescheinigt werden. Außerdem bitten wir um die Angabe der Arbeitszeiten.
Selbstständige und freiberuflich Tätige müssen anstelle einer Arbeitgeberbescheinigung mit einer Eigenversicherung nachweisen, dass diese Voraussetzungen vorliegen.

Des weiteren müssen Eltern schriftlich versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Wenn die Platzkapazitäten ausgeschöpft sind, können keine weiteren Kinder aufgenommen werden.
Unten sind die modifizierten Anträge für die Notbetreuung hinterlegt.
Für Rückfragen steht Sachgebietsleiterin Katja Weißhaar unter katja.weisshaar@gernsbach.de zur Verfügung.

„Auch wenn wir es grundsätzlich begrüßen, weitere Gernsbacher Familien in der Corona-Zeit unterstützen zu können, stehen wir der Regelung der Landesregierung und der entsprechenden Umsetzung der Corona-Novelle kritisch gegenüber, da wir befürchten müssen, dass wir aufgrund des erweiterten Kreises der Antragsberechtigten bei gleichzeitiger erheblicher Kapazitätseinschränkung der Größe der Betreuungsgruppen (maximal die Hälfte der sonst üblichen Gruppengröße) leider nicht alle Familien berücksichtigen können“, so Bürgermeister Julian Christ abschließend.
 
Grundlegende und aktuelle Informationen finden Sie unter anderem auf der Homepage des Landratsamtes (www.landkreis-rastatt.de) sowie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.bzga.de).

Bitte lesen Sie auch unbedingt die 7. Fassung der Corona-Verordnung vom 2. Mai 2020 (152 KB)
 

Bildung

Gernsbach ist seit jeher als Mittelzentrum im Murgtal auch Schul- und Bildungsstadt. Heute sind alle Schularten, von der Grundschule über die Gemeindschaftsschule bis hin zu Realschule, Gymnasium und Handelslehranstalt mit ihren unterschiedlichen Konzepten wie z.B. Ganztagesbetreuung, sowie die Volkshochschule und eine Musikschule vertreten.

Außerdem befindet sich neben dem Papierzentrum auch seit 1956 die nunmehr größte Papiermacherschule Deutschlands in Gernsbach, die als Berufsschule für Papiertechnologen und Berufskolleg für Papiertechnik ein wichtiger Garant für Aus- und Weiterbildung der Papierindustrie darstellt.

Schematische Darstellung Gernsbacher Modell

Mit dem Gernsbacher Modell zum Abitur

Die Bedeutung Gernsbachs als Bildungsstandort im Murgtal wächst immer weiter. Ein Meilenstein ist das so genannte Gernsbacher Modell, das die Handelslehranstalt (HLA) in Kooperation mit der Von-Drais-Schule initiiert hat. Damit bietet die HLA für Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss eine drei- oder vierjährige Alternative zum Wirtschaftsgymnasium und kann für jeden Schüler ganz spezielle Bildungsmodelle anbieten. In Gernsbach besteht damit auch an der HLA die Möglichkeit das Abitur zu machen.

Schultüte und Schulutensilien - Foto: Pixabay.com

Grundschulen

Unsere Grundschulen in der Kernstadt, Scheuern, Staufenberg und Hilpertsau

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Schultafel mit geometrischen Formeln und Zeichnungen - Foto: Pixabay.com

Weiterführende Schulen

Als Bildungsstadt bietet Gernsbach alle weiterführenden Schulen bis zum Gymnsium

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Lernender - Foto: Pixabay.com

Sonstige Einrichtungen

Fort- und Weiterbildungsangebote von der Musikschule bis zur Volkhochschule 

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SuperJob - Ausbildungsmesse in Gernsbach

Ausbildung zum Anfassen - Berufe und Betriebe der Region stellen sich vor - Tipps für die Bewerbung und Events. Jedes Jahr findet in Gernsbach in der Stadthalle die Ausbildungsmesse statt. Infos unter www.karlsruhe.ihk.de und www.realschule-gernsbach.de

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