Wanderausstellung von Yad Vashem aus Jerusalem im Rathaus

„Besa: Ein Ehrenkodex“ und „Gerechte unter den Völkern“

Ausstellung im Rahmen des „Festi-wall für ein friedliches Miteinander“ im Rathaus Gernsbach. Symbolfoto pixabay.

Nachdem die vielbeachtete Ausstellung vom Freundeskreis von Yad Vashem in Deutschland e.V. bereits in Freudenstadt und in Pforzheim im Rahmen des „Festi-wall für ein friedliches Miteinander“ gezeigt wurde, ist sie seit dem 9. Januar im Rathaus Gernsbach zu sehen.

Das „Fest-wall“ wurde vom Netzwerk Wertevielfalt Nordschwarzwald (WIN) initiiert und zeichnet sich durch ein vielfältiges und überregionales Programm aus.

Die Yad Vashem ist die zentrale Gedenkstätte Israels, deren Hauptaufgabe es ist, alle sechs Millionen jüdische Opfer namentlich zu erfassen. Auf diese Weise wird den ermordeten Juden ihre Namen und ihr Platz in der Geschichte zurückgegeben. Neben schriftlichen Unterlagen gibt es etwa 214.000 Fotografien aus rund 9.000 unterschiedlichen Sammlungen.

So gesehen machen die hier gezeigten Bilder nur einen winzigen Bruchteil dessen aus, was in den Archiven lagert. Die Ausstellung „Besa“ zeigt Bilder von muslimischen Albanern, die unter Inkaufnahme der eigenen Gefährdung Juden vor den deutschen Besatzern versteckt und damit gerettet haben.

Den internationalen Holocaust-Gedenktag nehmen die Initiatoren zum Anlass, am Donnerstag, den 24. Januar, ab 17.00 Uhr zu einer Midissage in den Rathaussaal einzuladen. Dr. Abraham Steinberg wird über seinen Bezug zu Yad Vashem sprechen. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 19. Februar zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen. Der Eintritt ist wie immer frei.