Planungen für das Stadtjubiläum 2019 nehmen Fahrt auf

Im kommenden Jahr feiert die alte Amtsstadt Gernsbach ein besonderes Jubiläum. Im Jahr 1219 wurde Gernsbach erstmals in einem Teilungsbrief der Grafen Bernhard IV. und Otto I. von Eberstein urkundlich als Ort („villa“) erwähnt und so steht 2019 ganz unter dem Motto „800 Jahre Gernsbach“.

Gefeiert wird dieses Jubiläum mit einem großen Festwochenende im Juli, zahlreichen unterjährigen Veranstaltungen und der Veröffentlichung eines Jubiläumsbuches.
 
Das Festwochenende findet vom 12.-14. Juli 2019 statt und ersetzt in diesem Jahr als großes Jubiläumsfest das Altstadtfest.

Geplant sind ein erweiterter Festbereich mit Ständen und Bühnen, ein Musikfeuerwerk am Festsamstag und ein historischer Umzug am Festsonntag.

Die unterjährigen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Musikevents und Märkte werden sowohl von der Stadtverwaltung als auch von den ortsansässigen Vereinen organisiert. Im Jubiläumsbuch, welches Ende 2018 erscheint, befassen sich mehrere Autoren mit der Gernsbacher Geschichte und geben Einblick in die verschiedenen Epochen von 1219 bis in die Gegenwart.
 
Um die Planungen des Jubiläumsjahres voranzubringen, tagt seit Februar 2018 die Lenkungsgruppe Stadtjubiläum in regelmäßigen Abständen. Innerhalb der Lenkungsgruppe unter dem Vorsitz von Bürgermeister Julian Christ und Hauptamtsleiter Thomas Lachnicht haben sich einzelne Projektgruppen gebildet, um die verschiedenen Themen zu bearbeiten und so die Planungen zu konkretisieren. Koordiniert werden die Jubiläumsvorbereitungen im Rathaus von einer dreiköpfigen städtischen Projektleitung. In der letzten Sitzung am 03. Mai 2018 wurde offiziell das Logo des Stadtjubiläums vorgestellt, welches auf dem bestehenden Gernsbach-Logo, der Ebersteiner Rose sowie den entsprechenden Jahreszahlen basiert. „Ein Jahr voller Highlights erwartet uns“, freut sich Bürgermeister Christ auf das Jubiläumsjahr. „800 Jahre Gernsbach sind es wert, gewürdigt zu werden und ich bin den Mitgliedern der Lenkungsgruppe und der Projektgruppen außerordentlich dankbar für ihr Engagement.“