Stärkung der Kulturgemeinde angestrebt

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt und der Kulturgemeinde Gernsbach

Im Zuge der Neujustierung der Arbeit für die Kulturgemeinde Gernsbach haben zwischenzeitlich weitere Gespräche zwischen Bürgermeister Julian Christ und dem Vorstand der Kulturgemeinde, den Herren Prof. Dr. Graf Hans-Christoph von Nayhauss, Peter Oetker und Prof. Wolfhard Pencz stattgefunden. Ziel des Austausches war es, eine gemeinsame Lösung für die Zukunft der Kulturgemeinde, insbesondere im Hinblick auf die mit der Stadt verbundene Verwaltungsstruktur und das operative Tagesgeschäft zu finden.

Einig waren sich der Bürgermeister und der Vorstand der Kulturgemeinde darüber, dass es auch künftig eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kulturgemeinde geben soll. Eine angestrebte Änderung betrifft die personelle Unterstützung der Kulturgemeinde durch die Stadt Gernsbach. Ein Minijob soll nun die anfallenden Aufgaben wie beispielsweise das Ausstellen von Mitgliedsausweisen, die Vervielfältigung der Programme und Neujahrsbriefe, Einladungen zu Hauptversammlungen usw. übernehmen. Durch das Einstellen dieser Kraft wird die Kulturgemeinde in ihrer Arbeit gestärkt, da es erstmals einen zentralen Ansprechpartner für die operative Arbeit geben wird. Zugleich werden Ressourcen gebündelt und mehrere Mitarbeiter im Rathaus entlastet.

Die Struktur der Kulturgemeinde selbst soll wie bisher fortbestehen und in den nächsten Jahren gemeinschaftlich weiterentwickelt werden. „Die Kulturgemeinde leistet einen außerordentlichen Beitrag zur Kultur in unserer Stadt. Daher freue ich mich, dass ein Konsens über die künftige Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kulturgemeinde gefunden wurde“, so Bürgermeister Julian Christ. „Durch den bisherigen Dialog ist für die Bürgerschaft zudem transparent geworden, dass Kulturarbeit auch finanzielle Mittel braucht“, so Christ abschließend.