Wasserversorgung

Der 1967 gegründete Wasserversogungsverband ist verantwortlich für die zentrale Wasserversorgung von rund 23.000 Einwohnern in Gernsbach, Gaggenau-Selbach, Kuppenheim und Rastatt-Förch mit einer Jahresabgabemenge von 1,2 Mio qm. Dazu betreibt der Verband mehrere Tiefbrunnenanlagen, Hochbehälter mit einer Gesamtkapazität von 7.000 qm, eine zentrale Wasserenthärtungsanlage in Rastatt-Förch und ein rund 32,5 Kilometer weites Versorgungsnetz in die Gemeinden.

Allgemeines

Allgemeines

Allgemeines

 

Gründung

18. August 1967

Verbandsmitglieder

Rastatt (Ortsteil Förch)

 

Kuppenheim

 

Gaggenau (Stadtteil Selbach)

 

Gernsbach

Anzahl der versorgten Einwohner

23.200

Jahreswasserabgabe

1.200.000 m³

Speicherkapazität aller Behälter

7.000 m³

Gesammtlänge der Förderleitungen

32,5 km

 

Tiefbrunnen 1-5

Tiefbrunnen 1 bis 5

 

Tiefe unter Gelände

22 m

Durchmesser der Brunnenrohre

0,80 m

Unterwasserförderpumpen

5 x 2 Stück

Förderleistung

5 x 30 l/s

Motorleistung

10 x 14 kW

 

Zentrale Enthärtungsanlage im Wasserwerk Förch

Zentrale Enthärtungsanlage im Wasserwerk Förch

Inbetriebnahme

Januar 2010

Enthärtungsverfahren

Membrantechnik (Nanofiltration)

Enthärtungsleistung

Senkung des Härtegrades von 21 auf 8,5 °dH

Tagesspitzenleistung

4.700 m³

Weitere Technische Daten

Weitere technische Daten

Wasserwerk I
(Förch)

Wasserwerk II
(Kuppenheim)

Anzahl der Behälterkammern

2

4

Speicherkapazität der Behälterkammern

2 x 900 m³

---

Speicherkapazität der beiden Kammern (Pufferspeicher)
für die Förderung in Richtung Murgtal

---

2 x 300 m³

Speicherkapazität der beiden Kammern
zur Versorgung der Stadt Kuppenheim

---

2 x 350 m€

Anzahl der Förderpumpen vom Wasserwerk I zum Wasserwerk II

3

---

Anzahl der Förderpumpen in Richtung Murgtal

---

4

Förderhöhe

48,35 m

125 m

Förderleistung der Pumpen

1 x 30 / 2 x 34 l/s

4 x 50 l/s

Motorleistung je Pumpenmotor

1 x 22 / 2 x 30 kW

4 x 90 kW

Anzahl der Förderpumpen
zur Hochzone Kuppenheim und Oberndorf

---

2

Förderleistung

2 x 5 l/s

15 l/s

Motorleistung

2 x 5,5 kW

2 x 18,5 kW

Anzahl der Förderpumpen
zum Schloss Favorite und zum Ortsnetz Förch

2

---

Brandpumpe für Förch und Schloss Favorite

1 Stück

---

Förderleistung Brandpumpe

14 l/s

---

Motorleistung Brandpumpe

15 kW

---

2 Druckwindkessel zur Erzeugung des Wasserdrucks
für Förch und Schloss Favorite

2 x 2.000 l

---

1 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung zum WW II - Kuppenheim)

3.000 l

---

2 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung in Richtung Murgtal)

---

2 x 3.000 l

1 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung zum Hochzonenbehälter Kuppenheim)

---

1.000 l

Notstromaggregate

1

1

Leistung des 6 Zylinder-Dieselmotors

107,35 kW

---

Leistung des 12 Zylinder-Dieselmotors

---

139,71 kW

Leistung des Generators

131 kW

215 kW


 


Anlagenteile

Anlagenteile

Anlagenteile

erbaut:

Tiefbrunnen

1968 / 1969

Förderleitung Tiefbrunnen - Wasserwerk I (Förch)

1969 / 1970

Wasserwerk I (Förch)

1970 / 1972

Wasserwerk II (Kuppenheim)

1972 / 1974

Förderleitung Förch -Gernsbach

1971 / 1972

Leitungen im Raum Gernsbach / Obertsrot

1973 / 1974

Hochzonenbehälter Kuppenheim

1978 / 1979

Hochbehälter Selbach

1976 / 1977

Hochbehälter Galgenbusch

1961 / 1962

Hochbehälter Scheuern

1979 / 1980

Hochbehälter Obertsrot

1977

Hochbehälter Hilpertsau

1977

Leitung HB Galgenbusch / Staufenberg

1993 / 1994

Hochbehälter Staufenberg

2001

 

Tiefbrunnen 1-5

Tiefbrunnen 1 bis 5

 

Tiefe unter Gelände

22 m

Durchmesser der Brunnenrohre

0,80 m

Unterwasserförderpumpen

5 x 2 Stück

Förderleistung

5 x 30 l/s

Motorleistung

10 x 14 kW

 

Zentrale Enthärtungsanlage im Wasserwerk Förch

Zentrale Enthärtungsanlage im Wasserwerk Förch

Inbetriebnahme

Januar 2010

Enthärtungsverfahren

Membrantechnik (Nanofiltration)

Enthärtungsleistung

Senkung des Härtegrades von 21 auf 8,5 °dH

Tagesspitzenleistung

4.700 m³

Weitere Technische Daten

Weitere technische Daten

Wasserwerk I
(Förch)

Wasserwerk II
(Kuppenheim)

Anzahl der Behälterkammern

2

4

Speicherkapazität der Behälterkammern

2 x 900 m³

---

Speicherkapazität der beiden Kammern (Pufferspeicher)
für die Förderung in Richtung Murgtal

---

2 x 300 m³

Speicherkapazität der beiden Kammern
zur Versorgung der Stadt Kuppenheim

---

2 x 350 m€

Anzahl der Förderpumpen vom Wasserwerk I zum Wasserwerk II

3

---

Anzahl der Förderpumpen in Richtung Murgtal

---

4

Förderhöhe

48,35 m

125 m

Förderleistung der Pumpen

1 x 30 / 2 x 34 l/s

4 x 50 l/s

Motorleistung je Pumpenmotor

1 x 22 / 2 x 30 kW

4 x 90 kW

Anzahl der Förderpumpen
zur Hochzone Kuppenheim und Oberndorf

---

2

Förderleistung

2 x 5 l/s

15 l/s

Motorleistung

2 x 5,5 kW

2 x 18,5 kW

Anzahl der Förderpumpen
zum Schloss Favorite und zum Ortsnetz Förch

2

---

Brandpumpe für Förch und Schloss Favorite

1 Stück

---

Förderleistung Brandpumpe

14 l/s

---

Motorleistung Brandpumpe

15 kW

---

2 Druckwindkessel zur Erzeugung des Wasserdrucks
für Förch und Schloss Favorite

2 x 2.000 l

---

1 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung zum WW II - Kuppenheim)

3.000 l

---

2 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung in Richtung Murgtal)

---

2 x 3.000 l

1 Behälter zum Ausgleich von Druckstößen
(Förderleitung zum Hochzonenbehälter Kuppenheim)

---

1.000 l

Notstromaggregate

1

1

Leistung des 6 Zylinder-Dieselmotors

107,35 kW

---

Leistung des 12 Zylinder-Dieselmotors

---

139,71 kW

Leistung des Generators

131 kW

215 kW


 


Wasserqualität

Was aus Gernsbachs Wasserleitungen von Staufenberg bis Reichental sprudelt, ist in jedem Fall Trinkwasser guter Qualität und doch bei weitem nicht überall das Gleiche.  Unterschiedliche Härtegrade beispielsweise wirken sich auf die richtige Dosierung des Wasch- und Spülmittels aus. Die Dosierempfehlungen auf den Packungen richten sich nach den sogenannten Härtebereichen.

Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz sind die Härtebereiche des Wassers wie folgt definiert:

Härtebereich 

Calciumcarbonat je Liter

Grad deutscher Härte (°dH)

1 (weich)

weniger als 1,5 Millimol

unter    8,4 ° dH

2 (mittel)

1,5 bis 2,5 Millimol

8,4 bis 14,0 ° dH

3 (hart)

mehr als 2,5 Millimol

über 14,0 ° dH

Tiefbrunnenwasser und Quellen des Verbandes

I. Tiefbrunnenwasser des Wasserversorgungsverbandes Vorderes Murgtal

Es handelt sich um Grundwasser, welches aus vier Tiefbrunnen bei Rastatt-Förch gewonnen wird. Das Grundwasser bewegt sich mit sehr geringer Fließgeschwindigkeit vom Schwarzwald in Richtung Rhein, nicht umgekehrt. Ein Zusammenhang mit dem "Rheinwasser" besteht daher nicht. Gemäß Trinkwasserverordnung wird es achtmal jährlich mikrobiologisch untersucht. Es muss weder desinfiziert, noch in irgendeiner anderen Weise aufbereitet werden.  Seit Januar 2010 betreibt der Wasserversorgungsverband in seinem Wasserwerk bei Rastatt Förch eine Enthärtungsanlage. Von voher 21 °dH hat sich die Wasserhärte auf ca. 8,5 °dH vermindert.

Versorgungsgebiete:  

  • Kernstadt (außer Versorgungsgebiet Kelterberg)
  • Scheuern
  • Obertsrot
  • Hilpertsau
  • Nachtigall und Walheimer Hof
     

II. Quellwasser

Quellwasser hat nur eine relativ kurze Verweilzeit im Boden, daher ist es meist mineral- bzw. kalkarm. Gemäß Trinkwasserverordnung wird es vier mal jährlich mikrobiologisch untersucht. Insgesamt 8 Quellen liefern das Trinkwasser für die Versorgungsgebiete: Kelterberg, Lautenbach, Reichental und Staufenberg.


Axtloh- und Vogelwiesenquelle

Versorgungsgebiet: Kelterberg

Das Versorgungsgebiet Kelterberg umfasst folgende Straßen bzw. Grundstücke:
Alte Weinstraße 2 bis 17, Blumenweg 15 und 15a, Felsenweg, Frühlingsweg, Haldenweg,
Hansjakobweg 14 und 16, Hildastraße, Hohlweg, Igelbachstraße 11 und 20 bis 34,
Isemannweg 1 bis 16, Kelterbergstraße, Loffenauer Straße (ausgenommen Nr. 35),
Martinsenstraße, Sandweg, Scheffelstraße 1 bis 14 sowie 16, 18, 20, 22, 24 und 26,
Scheuerner Straße 1 bis 23, Uhlandstraße, von-Bolin-Straße, Zunftgasse 4 und 7     
sowie die Kaffeebrunnen Scheffelstraße und Rathaushof. Die Abgabe des reinen Quellwassers ist wegen des niedrigen pH-Wertes nicht mehr zulässig. Es wird daher im Verhältnis 1:1 mit Verbandswasser gemischt.

Ahorn-Quelle

Versorgungsgebiet:  

  • Lautenbach
  • Kaffeebrunnen Scheuern (Schwannweg)
  • Schwannweg 131


Brunnrück-, Hoheck- und Langes-Riß-Quelle

Versorgungsgebiet: Reichental

Da das Quellwasser einen zu niedrigen pH-Wert hat, wird es in einer Entsäuerungsanlage aufbereitet.


Winterwiesen- und Tranichquelle,

Versorgungsgebiet: Staufenberg

Das Quellwasser wird entsäuert, indem enthärtetes Tiefbrunnenwasser des Wasserversorgungsverbandes Vorderes Murgtal zugemischt wird.
Bei ausreichender Quellschüttung beträgt das Mischungsverhältnis 65 % Quellwasser
zu 35 % Tiefbrunnenwasser. Bei geringer Quellschüttung kann sich das Mischungsverhältnis umkehren.


Kontakt

Wasserversorgungsverband
Stadt Gernsbach
Igelbachstr. 11
76593 Gernsbach

Alfred Schmitt

Sachgebietsleiter

Telefon 07224 644-87
Fax 07224 644-39
Raum: 313, 2. OG