Clemm'scher Garten

Hermann Clemm war Erbauer der grandiosen Jugendstilvilla um 1900 am Eingang des heutigen Kurparks, umgeben von einem Gartenparkensemble, das dem Ehrgeiz und Ansehen des Direktors der Zellstofffabrik Mannheim (heute ZEWA) entsprach. Seine Liebe zur Pflanzenwelt bewies er mit dem Bau eines großen Treibhauses und einer Frühbeetfensteranlage. Mauern bildeten Terrassen, seltene Pflanzen zierten den Steingarten, Rosen formten einen Wandelgang und der gestaute See speiste einen Wasserfall. Später, in den 1930er Jahren, ging das Anwesen auf die Stadt über. Aus der Clemm'schen Villa wurde das spätere Kurhaus und aus den Gartenanlagen entwickelte sich der Gernsbacher Kurpark.

Eingang des Clemm'schen Gartens
Eingang des Clemm'schen Gartens

Am Standort des späteren Rosariums, heute als Clemm'scher Garten bezeichnet, befanden sich die Tennisplätze des Anwesens. Die kleine  Kunst- und Gartenanlage wird seit 2004 von einer Initiative aus ehrenamtlichen Helfern, der Initiative "Rosarium", ständig gehegt und gepflegt. Heute erstrahlt die kleine Anlage wieder in neuem Glanz und beherbergt so manch kleine Schätze.