Die ersten 100 Tage im Amt

Bürgermeister Julian Christ zieht positive Bilanz

Bürgermeister Julian Christ ist jetzt seit einhundert Tagen im Amt. Aus diesem Anlass hat er eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit gezogen. „Gernsbach mit seinen Ortsteilen kommt voran. Meine Handschrift wird erkennbar“, so der Bürgermeister.

Die Arbeit als Bürgermeister sei wie erwartet „sehr fordernd und zugleich erfüllend“, sagte Julian Christ bei einem Pressegespräch im Rathaus. Gernsbachs Strukturen als Flächenkommuneseien zwar anspruchsvoll, doch könne man schon beim Drehen von kleinen Rädchen viel bewegen.

Vier Themenkomplexe hob er in seiner 100-Tage-Bilanz besonders hervor. Zum einen konnte die Zusammenarbeit im Gemeinderat auf eine neue Grundlage gestellt werden, die auch in einer gemeinsamen Entschließung über einen wertschätzenden Umgang miteinander ihren Ausdruck fand. Beim Thema Pfleiderer-Areal wurden die Weichen gestellt, um nach Jahren der Diskussion nun zügig eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten mitnimmt und den Konflikt nachhaltig befriedet. So wird es in diesem Jahr einen Bürgerentscheid zur Sanierung des Geländes geben. In Sachen Bürgerbeteiligung hat Gernsbach eine Vorreiterrolle für andere Kommunen übernommen, so unter anderem mit dem Beschluss, die Haushaltsberatungen ab diesem Jahr komplett öffentlich zu führen. „Nur ein informierter Bürger ist auch ein kundiger Bürger“, stellte Bürgermeister Christ hierzu fest. Dazu gehöre auch eine proaktive Informationspolitik, die er als weiteres Merkmal des Beginns seiner Amtszeit nannte.

„Es kommt weiterhin darauf an, klare Prioritäten zu setzen und so dafür zu sorgen, dass Gernsbach mit seinen Ortsteilen lebenswert bleibt“, betonte Christ. Der Bürgermeister setzt dabei wie bislang auf die Unterstützung der städtischen Mitarbeiter, der Gemeinde- und Ortschaftsräte und aller Bürgerinnen und Bürger.