Willkommen beim Wandern Erster Klasse
Die Murgleiter zählt zur Spitzenklasse deutscher Wanderwege. So wie der Rothaarsteig und Rheinsteig im Norden, aber auch der Panoramaweg in Baden-Baden, die Gernsbacher Runde oder der Feldbergsteig im Süden erfüllt er die Kriterien des „Deutschen Wandersiegels“.
Dazu wurde er von den Spezialisten des Deutschen
Wanderinstituts Kilometer für Kilometer nach 34 Erlebniskriterien unter
die Lupe genommen. Positiv bewertet werden dabei u.a.
die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, das Wegeformat und
das Leitsystem, während Durststrecken negativ zu Buche schlagen. Die Murgleiter
hat diese Prüfung mit der zweithöchsten Punktzahl, die bisher erreicht wurde, mit Bravour bestanden und darf sich daher als einer schönsten deutschen Wanderwege mit der Bezeichnung „Premiumweg“ schmücken.
Weitere Infos über das Zertifikat Premiumweg bekommen Sie beim Deutschen Wanderinstitut.
Achtung!
Die Murgschifferschaft führt im Bereich Raumünzach eine größere Hiebmaßnahme durch. Davon ist auch die Murgleiter zwischen Raumünzach/Untere Fallbrücke und Schönmünzach betroffen. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende April. Eine örtliche Umleitung wurde vom Schwarzwaldverein ausgeschildert
Zwischen Latschigfelsen und Hexenbrunnen Gausbach wird auch Holz gehauen. Umleitung über die Winterhardtstraße ist ausgeschildert.
Schwarzwaldsilhouetten
Was
wären Berge ohne Täler? Die Murgleiter erschließt beides:
Das tief eingegrabene Tal der Murg mit geheimnisvollen
Felsengen und lieblichen Auen, in denen gastliche Ortschaften
zur Rast einladen, aber auch die begleitenden Berghöhen
mit ihren steilen Waldhängen und dramatischen Aussichten.
Auf abwechslungsreichen Pfaden geht es hinauf zu felsigen
Köpfen, klaren Bergseen und stillen Mooren, dazwischen
erwarten kühle Brunnen, gurgelnde Bergbäche und idyllische
Rastplätze den Gast, bevor es in zauberhaften Wiesentälern
wieder bergab geht.
Bergtour
Wer den Schwarzwald ganz erleben will, der muss oben und unten gewesen sein. Er ist eine Herausforderung, und die Murgleiter ist es ganz besonders. Die Bergetappen von Gernsbach bis Baiersbronn addieren sich zusammen auf zweieinhalb Kilometer Aufstieg, in umgekehrter Richtung sind es 400 m weniger. Dennoch kommen nicht nur Bergwanderer, sondern auch Genießer auf ihre Kosten. Denn das Tempo bestimmt jeder selber.
Von der Murgleiter zum Wanderhimmel
Wer so quirligen Flüssen wie der Murg entgegenläuft, muss steigen. Am Ende wartet als Belohnung der Baiersbronner Wanderhimmel. Wer den Weg ins Paradies nicht auf einmal machen will, dem steht die S-Bahn hilfreich zur Seite. Wo der Wanderweg sie nicht kreuzt, gibt es eigens markierte Zugangswege zu Unterwegsbahnhöfen. Wanderweg und S-Bahn bilden zusammen mit den quer verlaufenden Zugangswegen eine Art Leiter, auf der man die Strecke in beliebigen Etappen bewältigen kann. Um den Rückweg braucht man sich keine Sorgen zu machen, das erledigt die Bahn im Stundentakt.
Jenseits von Eden
Wer
den felsigen Steig in der Wand des Huzenbacher Sees erklommen
und den 940 m hohen Hirschstein überschritten hat, für
den bietet das langgestreckte Tonbachtal eine ganz besondere Belohnung.
Die Waldschlucht öffnet sich in ein immer breiteres Wiesental, an dessen
Ende die vielfältigste Gastronomie von rustikal bis edel wartet. Überdies
hat man unversehens ein Stück des Seensteigs zu einmaligen Karseen zurückgelegt.
Statt dem Steig zu folgen, kann man aber auch über die Quellen der Murg
zu den Tausendern des Westwegkammes aufsteigen und die Sicht über das
Rheintal bis zu den Vogesen und den Alpen genießen.
